Mehr Angebote, mehr Unterstützung, mehr Gesundheit

Gesundheitslotsinnen erweitern das Team des Gesundheitsnetzwerkes PORT in Willingen und Diemelsee e.V. (www.gesundheit-port.de)

Bisher war das Gesundheitsnetzwerk vor allem für ältere Menschen und ihre Angehörigen eine wichtige Anlaufstelle, um Hilfe, Beratung und Unterstützung zu erhalten. Mit den beiden Gesundheitslotsinnen Viktoria Biedermann (Usseln) und Maxi Grebe (Rattlar) stellt sich das Gesundheitsnetzwerk nun breiter auf und kümmert sich mit vereinten Kräften um das Thema Gesundheitsvorsorge.



In Zukunft sollen alle Altersgruppen, insbesondere jedoch Kinder und junge Familien von besonderen Gesundheitsangeboten profitieren. Dazu werden im neuen Jahr spezielle Angebote gemacht, um die guten Rahmenbedingungen der beiden Gemeinden zu nutzen. „Wir haben schon sehr viele Bewegungsangebote, auch durch das tolle ehrenamtliche Engagement der Sportvereine in Diemelsee und im Upland“, so Volker Becker, Vorsitzender des Gesundheitsnetzwerkes.


Dieses Angebot soll auf einer Online Plattform sichtbar gemacht werden, denn nicht alle wissen über die vielfältigen Angebote vor der Haustür Bescheid. Dort wo noch keine passenden Angebote zu finden sind, sollen neue entstehen.

Damit das gelingt, braucht es zunächst einen guten Überblick über die Wünsche und Bedarfe der Einwohner im Bereich Bewegung, Entspannung und Ernährung.

Ein erster wichtiger Schritt hierzu, ist zu wissen, was es alles gibt und wo Lücken bestehen, um sie dann entsprechend zu schließen.


Maxi Grebe studiert an der Hochschule für Ökonomie und Management in Dortmund Gesundheitsmanagement auf Bachelor und begleitet PORT mit 10 Stunden pro Woche.

Daran arbeiten die beiden Gesundheitslotsinnen nun, befragen Kitas und Schulen und versuchen Informationen zusammen zu bringen. Das Ergebnis ist eine so genannte Sozialraumanalyse, die Grundlage für weitere Schritte sein wird.

Dank der Fördermittel aus Europa (LEADER) ist es möglich, die beiden Lotsinnen im PORT anzustellen.

Viktoria Biedermann studiert Gesundheitswissenschaften an der Universität in Bielefeld und schreibt in den kommenden Monaten ihre Masterarbeit. Sie unterstützt das PORT mit 20 Stunden pro Woche.

„Wir freuen uns über die tolle Unterstützung der vielen Akteure vor Ort, die mir ihrer Arbeit und ihrem Engagement zum Erfolg des Projektes beitragen. Ihnen gebührt ein großes Dankeschön“, freuen sich Bürgermeister Trachte und Landrat Dr. Kubat, die als Vorstandsmitglieder das Projekt nach Kräften unterstützen.


Wer sich über das PORT näher informieren möchte, ist jederzeit herzlich willkommen. Auf der Homepage: www.gesundheit-port.de finden sich alle Informationen und Ansprechpartner.


Text- und Bildquelle:Gesundheitsnetzwerk PORT



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