Landkreis hebt Ausgangssperre auf und spricht Verbot für Willingen aus

Die Ausgangssperre, die seit dem 21. Dezember in Waldeck-Frankenberg galt und gestern ausgelaufen ist, wird vorerst nicht verlängert. Grund dafür ist, dass – obwohl das Infektionsgeschehen im Landkreis weiterhin hoch ist – es sich jedoch in den vergangenen Tagen auf einem konstanten Level mit einem durchschnittlichen Inzidenzwert von knapp unter 200 vorerst stabilisiert hat.


Der Landkreis sieht sich jedoch gezwungen, per Allgemeinverfügung an anderer Stelle tätig zu werden – und untersagt zunächst im Zeitraum vom 8. bis 10. Januar das Betreten der Ski- und Rodelhänge sowie der zugehörigen Parkplätze in der Gemeinde Willingen.

Das Verbot gilt ab Freitag, 8. Januar bis inklusive Sonntag 10. Januar. Vielerorts enden dann die Winterferien, wovon man sich eine Entspannung der Lage in Willingen erhofft. Sollte es notwendig sein, wird gegebenenfalls darüber hinaus über weitere Maßnahmen beraten. Der Landkreis appelliert an alle Menschen, die Regeln einzuhalten, die durch die Ordnungsbehörden der Gemeinde Willingen gemeinsam mit der Polizei in den kommenden Tagen umfassend kontrolliert werden. Verstöße werden mit Bußgeldern von bis zu 200 Euro belegt.


„Waldeck-Frankenberg ist Tourismusregion Nummer eins in Hessen und grundsätzlich heißen wir jeden Gast von Herzen willkommen.“, sagt Landrat Dr. Reinhard Kubat. Der Wunsch, bei schönem Wetter Zeit mit den Liebsten bei Wintersport-Aktivitäten zu verbringen, sei mehr als nachvollziehbar. „Wir befinden uns aber inmitten der anhaltenden Pandemie. In der jetzigen Situation müssen wir daher schweren Herzens alle Gäste bitten, nicht herzukommen und Zuhause zu bleiben.“



Textquelle: Gemeinde Diemelsee

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