Bundesweite Volkszählung: Befragungen auch in Waldeck-Frankenberg


Im kommenden Jahr findet in Deutschland wieder ein Zensus – eine Volkszählung – statt,

auch in Waldeck-Frankenberg. Dafür werden in den kommenden Monaten Mitarbeitende der

Zensus-Erhebungsstelle des Landkreises unterschiedliche Haushalte in Waldeck-Frankenberg besuchen und interviewen.

Wie viele Menschen leben in Waldeck-Frankenberg? Gibt es genügend Wohnraum für alle

Bürgerinnen und Bürger? Brauchen wir mehr Kindergärten, Schulen oder Pflegeeinrichtungen?

Mit dieser statistischen Erhebung wird ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben,

wie sie wohnen und arbeiten und entsprechende Fragen beantwortet. Denn: Viele Entscheidungen in Bund, Ländern und Gemeinden beruhen auf Bevölkerungs- und Wohnungszahlen.

Um verlässliche Daten für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme

der Bevölkerungszahl notwendig. Daher führen die Statistischen Ämter des Bundes

und der Länder alle zehn Jahre den Zensus durch. Ursprünglich sollte der Zensus vergangenes. Jahr stattfinden, wurde aber pandemiebedingt auf 2022 verschoben.


Befragung von Bürgerinnen und Bürgern

Obwohl der Zensus als „große Volkszählung“ bekannt ist, muss dafür nicht jeder Einwohnende einzeln befragt werden – im Gegenteil: Die Mehrheit der Bevölkerung muss selbst keine Auskunft leisten, da in Deutschland ein sogenannter registergestützter Zensus durchgeführt wird und die Bevölkerungsdaten somit in erster Linie aus Verwaltungsregistern

stammen.

Bundesweit nehmen nur rund zehn Prozent der Bevölkerung an einem kurzen Interview

durch Erhebungsbeauftragte teil. Diese Stichprobenbefragung ist notwendig, um etwaige

Ungenauigkeiten der Melderegister festzustellen und um Daten zu erheben, die nicht in den

Registern vorliegen, wie zum Beispiel Angaben zu Bildung und Ausbildung oder zu Erwerbstätigkeit.

Alle zur Befragung ausgewählten Personen sind zur Auskunft verpflichtet.

 



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